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elfstundenvierzig

Februar 11th, 2008 · Keine Kommentare

Los ging es am Donnerstag um 7:45 im eiskalten Deutschland. Nach einer rutschigen Autofahrt nach Bad Vilbel zum Nordbahnhof (heißt der noch so?) ging es mit der zum Flughafen.

Los gehts!
Bad Vilbel, bis jetzt die größte Stadt auf meiner Reise

Ich war nur mit meinem Handgepäck bewaffnet, eingecheckt hatte ich schon am Vorabend, und habe das gemacht was man am Frankfurter Flughafen so macht -ich habe gesucht. Zuerstmal die Toiletten ;) dann das richtige Gate. Auf meinem Ticket von gestern Abend stand A57, da mein Flug noch nicht mit dem Gate aufgelistet war (auf der Tafel stand nur “A”) begab ich mich zum Gate A57 (A.d.R: Lieber Flughafen Frankfurt, warum muss der Flug den ich nehmen will _immer_ ein Gate bekommen das maximal weit von meinen Ankunftsort am Flughafen ist weg ist?). Das Gate A57 war eines der Luftansa Gates und war fast Menschenleer. Ich schnappte mir eine ausliegnde Frankfurt Rundschau und wartete, es war mittlerweile 9:15 - Boardingtime war 10:35.

Um 9:45 war das Gate immer noch leer … ich machte mir Gedanken und auf die Suche nach einem Infocounter. Der Flug wurde auf Gate A53 verlegt. Dieses erreichte ich gegen 10:20, es war brechend voll, aus der Traum vom leeren Nebenplatz.

Mein Platz war 38K (ein Fensterplatz), relativ weit hinten in der Maschine, ich konnte also recht früh an Board gehen.

im Flugzeug
Aussicht auf Platz K38 für fast 12 Stunden

Nach der obligatorischen Wartezeit (irgendwas wurde noch getauscht, die Durchsage war entsprechend wohl den Vorgaben entsprechend möglichst unverständlich) ging es dann auch los. Die Maschine war eine Boing 676, etwas älter aber gut gepflegt. Auf den Monitoren konnte man den Start mittels einer am Flugzeug angebrachten Kamera den Start verfolgen, eine sehr gute Idee!

Der Flug ging direkt Richtung Westen über Wiesbaden/Mainz (ich konnte sogar die IBH ausmachen ;), Richtung Köln auf die Nordsee über Schottland. Dann über Grönland, Nord-Kanada (Hudson Bay) und die Rocky Mountains nach Las Vegas. Der Fug dauerte 11:40! Das sind ca. 2 Stunden zu Lang für mich.

Der Service an Board war sehr Gut, insbesondere wenn man den Flugpreis beachtet. Die Verpflegung war Flugzeugtypisch nicht besonders gut, es gab folgendes:

  • Mittagessen (Pasta oder Rind, ich hatte Rind mit einer Art Kartoffelbrei - auch wenn mich dieser eher an trockenen Mörtel erinnert hat)
  • Abendessen (Stück kaltes Huhn mit ‘Brötchen’)
  • Mehrfach kostenlose Getränke
  • Zusätzlich konnte man sich immer etwas zu Trinken im hinteren Teil der Maschine nehmen

Es liefen insgesamt drei Filme und eine Folge King of Qeens, ich habe nur einen Film verfolgt - die “Simpsons der Film” bin aber leider Eingeschlafen.

Ich habe auf dem Flug nur ca. 10 mal versucht zu Schlafen, ca. 3 mal erfolgreich.

Eines hat allerdings einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlassen, die onboard Musikkanäle wurden von “Hitradio FFH” produziert, ich habe sie allerdings doch zeitweise gehört hören müssen da der Akku meines iPod leer war :(

Ein ebenfalls eher unbeliebter Zeitvertreib an Bord war das ausfüllen der Einreiseformulare. Condor hat extra einen Film drehen lassen der einem erklärt wie man die Formalitäten auszufüllen hat. Die Fragen sind allerdings schon eine Kategorie für sich (sinngemäß):

Haben Sie jemals an Völkermord teilgenommen?

Waren Sie in das nationalsozialistische Regime in Detschland von 1933-1945 verstrickt?

Wurde Ihnen jemals die Einreise in die USA verweigert?

Sind Sie Behindert?

Nehmen Sie Drogen?

Mein Sitznachbar (Hallo Volker) war sehr nett, wir haben uns lange unterhalten. Er ist ein großer Las Vegas Fan der nun zum vierten Mal dorhin fliegt. Wir haben uns auch direkt für den Abend vor dem Mirage verabredet.

Ankunft war um23:55 deutscher Zeit, 14:55 Ortszeit.

Tags: Flug · Las Vegas

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