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and (w/h)ear flowers on our iPods …

Februar 11th, 2009 · 2 Kommentare

dieser Satz könnte von einem Spartaner kommen, ich nur habe gehört und nicht die Flowers. Das alles hat nichts mit den Ereignissen des heutigen Tages zu tun gehabt, es passt nur zu der Überschrift von Gestern. Der Morgen begann wieder recht früh, vor 7:00 Uhr sind wir Aufgewacht. Johannes ist, natürlich nachdem er geduscht hatte, los und hat die Karten für unsere heutige Tour ausgedruckt – bei einem FedEx-Shop für 1.60$. Danach sind wir zum Pier 33 (Kenner werden schon wissen was wir machen werden) gefahren, haben in einem Parkhaus unseren Wagen abgestellt und sind auf die erste Fähre des Tages der Alcatraz Cruises geeilt. Der geneigte Leser wird sicherlich schon erraten haben wohin das Schiff die nicht vorhandenen Segel setzte, auf die Insel mit dem ehemals sicherten Gefängnis der Vereinigten Staaten (von Amerika) - Alcatraz.

Nachdem wir angelandet sind/waren (meine nautischen Sprachkenntnisse sind nicht die besten, vielleicht auch anlandeten) wurden wir von einem Angestellten der UPS (US National Park Service) begrüßt, er erläuterte uns kurz die Möglichkeiten die man auf der Insel hat und lies uns dann loslaufen. Dort trennten sich dann die Wege von Johannes und mir, denn mein erster Weg führte mich nur ein kleines Stück weiter zur ersten Tour des Tages. Es ging um die Geschichte Alcatraz von 1964 bis 1971, als die Insel von Indianern besetzt wurde, genauere Informationen gibt es hier. Die Führung war sehr interessant und wurde von einer netten jungen Damen gehalten die gerne auf die Fragen der Besucher einging. Die Führung führte uns ganz nach Oben auf die Insel, dort beginnt auch die Audiotour, eine Preisgekrönte Tour bei der sich die Besucher selbst einen Eindruck des Gefängnisses machen können. Die Tour war auch wirklich gut. Man bekommt kleine Player um den Hals gehängt und läuft dann den Anweisungen entsprechend (“Gehen Sie nun weiter bis Sie die Zelle 315 zu Ihrer rechten Seite erreicht haben. In dieser Zelle …”) durch das Gebäude. Die Audiotour kann jederzeit pausiert werden um sich Interessantes genauer Anzuschauen. Der einzige Nachteil an dieser Art von Führungen ist das man keine Fragen zum Thema stellen kann, es gibt halt nur diesen Audiokommentar und jemand der Ahnung hat war weit und breit nicht zu sehen.

Die Tour beschrieb das Alltagsleben im Gefängnis mittels der Erzählung durch ehemalige Wärter und Insassen. Natürlich wurde aber auch die aufregenden Momente auf der Insel angesprochen, einerseits der Aufstand im Jahre 1948, als auch der einzige geglückte Ausbruch aus dem Gefängnis und der Insel – wie weit die Ausbrecher kamen ist allerdings nie bekanntgeworden, sie wurden nie gefasst bzw. gefunden. Im obligatorischen Shop am Ausgang des Gefängnisses habe ich mir noch eine original Blechtasse gekauft, für 9,95$ (+Tax), welche nur auf der Insel selbst geben sollte – später habe ich die Tasse am Pier 39 nochmals gesehen.

Wir haben dann die Insel noch ein wenig erkundet (wir haben uns gesonnt, das Wetter war zwar relativ kühl aber Sonnig) und sind dann in den unteren Teil der Insel gegangen. Johannes, der die erste Tour nicht mitgemacht hatte, war hier schon gewesen. Ich schaute mir kurz das alte Kraftwerk an (es wurde mit Öl befeuert) und ging dann weiter nach unten, dort schaute ich kurz in das Museum an der Anlegestelle an. Allerdings war Grund zur Eile geboten, da das Schiff mit dem wir wieder aufs Festland wollten bald ablegte. Als letztes Souvenir hat mir dann noch eine Möve auf die Jacke gekackt (entschuldige die unflätige Ausdrucksweise ;)).

Zurück an Land liefen wir, ja richtig gelesen wir liefen zu Fuß!, zum Fishermans Warf. Dort musste Johannes noch etwas in einem Geschäft klären in dem er Gestern etwas kaufte und dann sind wir, tadadaaaa zum In-N-Out Burger. Nach dem sehr leckerem Essen haben wir uns, immer noch zu Fuß!, auf den Weg zum Pier 39 gemacht.

Pier 39 liegt, und das nur zur Info, nicht neben Pier 38 – welchen es nicht gibt, vielleicht auch nie gab. Dort finden sich, eben den berühmten Seelöwen (Sea Lions), die den besten Job der Welt haben – in der Sonne liegen und laute Geräusche von sich geben, unzählige THP – Tourist Honey Pots – Geschäfte deren Zweck ist Menschen wie uns das Geld mit Nippes aus der Tasche zu ziehen. Dort gab es neben einem Hardrock Cafe und einem Laden der aus Muscheln zusammengeklebte Schmuckschildkröten verkaufte auch solch längt für ausgestorben gehaltene Dinge wie den berühmt berüchtigten Magic Worm.

Nachdem wir uns am Pier 39 sattgesehen hatten sind wir wieder zum Wagen zurück, der immernoch bei Pier 33 Parkte, haben die 12.00$ Gebühr bezahlt und sind dann zur Lombard Street gefahren, der “kurvenreichsten Straße der Welt”. Ich durfte Fahren und es hat einen mords Spaß gemacht! Nach einem kleinen Abstecher – nein keiner von uns sitzt jetzt in Alcatraz, höhö – zum Apple Store in der Innenstadt, leider ohne Besucht da kein Parkplatz, sind wir dann zurück zum Hotelzimmer (auch in der Lombardstreet, allerdings in einer ganz andere Ecke der Stadt. Da es nun langsam Dunkel wurde ist Johannes noch mal los um die Golden Gate Bridge bei Nacht abzulichten.

Später am Abend sind wir noch bei einem KFC/TacoBell essen gegangen, Johannes hat nichts gefunden was ihn satt gemacht hatte. Also sind wir noch mal in Mels Drive-in und haben dort noch was gegessen. In dem Laden gab es an jedem Platz an der Wand eine kleine “JukeBox” die, nachdem man 25 ct. eingeworfen hatte, einen Song nach Wahl gespielt hatte.

Tags: Futtern · SanFrancisco

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Andy // Feb 12, 2009 at 22:54

    Gude Andre,

    kannst du mir noch einen ipod touch mitbringen?
    ipod touch:
    16gb wenn nicht 8gb…

    Viele Grüße aus Germany
    Andy

  • 2 Andy // Feb 13, 2009 at 08:05

    Hallo Andre,

    kannst du mir noch einen Ipod touch mitbringen?
    ipod touch
    16gb wenn nicht geht natürlich 8gb :-)

    Viele Grüße aus Deutschland

    Andy

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